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Medizinisch-technische Assistenz für Funktionsdiagnostik

Medizinisch-technische Assistenten für Funktionsdiagnostik sind bundesweit eine relativ junge Berufsgruppe. Sie untersuchen Patienten nach ärztlichen Anweisungen mit Hilfe medizinischer Geräte. Die Diagnostik umfasst vier Hauptbereiche: Neurologie (Gehirn und Nerven), Kardiologie (Herz-Kreislauf-System), Audiometrie (Hören und Gleichgewicht) und HNO (Hals-Nasen-Ohren) sowie Pneumologie (Lunge).

MTAF sind neben der Durchführung von Untersuchungen auch für die Dokumentation und Zusammenstellung der Befundergebnisse zuständig. Außerdem gehören die Vorbereitung, Prüfung und Wartung der Medizingeräte zu ihren Aufgaben. Zum Teil assistieren sie bei ärztlichen Eingriffen wie beispielsweise Kathederuntersuchungen oder Schrittmacherimplantationen. MTAF sind während aller Untersuchungen in engem Kontakt mit dem Patienten. Dabei gilt es zum einen, das Vertrauen der Patienten zu gewinnen und sie zur Mitarbeit zu motivieren, zum anderen Entscheidungen zu treffen, von denen die Qualität der Untersuchungsergebnisse entscheidend abhängt.

Der Umgang mit Menschen aller Altersgruppen und mit sehr unterschiedlichen Erkrankungen setzt Einfühlungsvermögen, körperliche Leistungsfähigkeit und psychische Belastbarkeit voraus.

Die Arbeit mit elektronischen Präzisionsgeräten erfordert technische Fähigkeiten, Geschicklichkeit und Sorgfalt.

  • Untersuchungen des zentralen und peripheren Nervensystems (Bsp.: EEG)
  • Prüfung der Gesichtsnervenfunktionen
  • Beratung, Versorgung und Rehabilitation von Hörgeräteträgern
  • Untersuchungen des Herz-Kreislauf-Systems (Bsp.: EKG)
  • Untersuchungen der Lungenfunktion (Bsp.: Gasaustausch, Lungenvolumen)
Schneller Überblick

Ausbildungsbeginn
01. September

Ausbildungsdauer
3 Jahre

Schulgeld
420 €/Monat

Abschluss
Staatl. anerkannter
Medizinisch-technischer
Assistent für
Funktionsdiagnostik

Einsatzgebiete
- Universitätskliniken
- Krankenhäuser
- Forschungsinstitute
- größere Arztpraxen